Firmung
Die Firmung wird am Samstag, den 11.9.2027 um 18:00 Uhr in St. Bonifatius stattfinden.
Unser Erzbischof Dr. Heiner Koch wird das Sakrament spenden.
Wer kann an der Firmvorbereitung teilnehmen?
Alle Jugendlichen, die im Jahr 2027 das 16. Lebensjahr erreichen oder älter sind, sind zur Firmvorbereitung in der Pfarrei Bernhard Lichtenberg eingeladen.
Wie kann man sich zur Firmvorbereitung anmelden?
Jugendliche und ihre Eltern sind am Dienstag, den 8. Dezember 2026 um 18:00 Uhr in den Pfarrsaal von St. Bonifatius, Yorckstr. 88E, 10965 Berlin zu einem Informationsabend eingeladen. Dort werden die beiden Wege der Firmvorbereitung vorgestellt und alle Fragen besprochen. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit der Anmeldung geben.
Kompakt-Firmkurs I: Leben im Kloster
23.03. bis 03.04.2027
Wir treffen uns zur Mitfeier der Kar- und Osterliturgien in der Pfarrei. Anschließend reisen wir in ein aktives Kloster. Wir nehmen am klösterlichen Leben teil und nehmen uns Zeit zum Gebet, Zeit zur Stille und Zeit zum Auseinandersetzen mit den wichtigen Fragen unseres Lebens.
Ansprechpersonen und Begleitung
Kompakt-Firmkurs II: Pilgern
05.07. bis 17.07.2027
Das Pilgern ist ein fester Bestandteil der Vorbereitung auf die Firmung in der Pfarrei Bernhard Lichtenberg. Die jugendlichen Firmanden erleben auf einem gemeinsamen Weg Glauben und Gemeinschaft. Wir pilgern in den Sommerferien von Murnau nach Altötting in Bayern.
Ansprechpersonen und Begleitung
- Pfarrer Oliver Cornelius und Team
Dem Geist folgen oder: Gehen musst du selber
Im Sakrament der Firmung werden die Jugendlichen mit dem Heiligen Geist gesalbt. Unwiderruflich erhalten sie Gottes Zusage und die bleibende Gewissheit, dass ihr Leben gelingen wird und letztlich nicht scheitern kann. Dass sie trotz der nicht ausbleibenden Erfahrungen von Leid, Ohnmacht und Schmerz behütet durch das Leben gehen dürfen. Für ihren Lebensweg erhalten sie von Gott selbst die Zurüstung, auch in den manchmal unvermeidlichen Um- und Irrwegen das eigentliche Ziel des Lebens zu erspüren und nicht aus den Augen zu verlieren.
Leben aus der Kraft des Geistes
Bruder Paulus Terwitte hat einmal gesagt: „Der Weg ist nicht das Ziel. Das Ziel heißt: Ankommen bei Gott. Und auf dem Weg zu ihm kommt Gott im Heiligen Geist bei uns an ... Beistand in Versuch und Irrtum.“ Die Jugendlichen werden durch die Firmung befähigt, aus der Kraft des Geistes Jesu Christi ihren Glauben und überhaupt ihr gesamtes Dasein eigenverantwortlich zu gestalten.
Verlässlicher Kompass
Dieser Geist ist es, der ihrem Leben einen inneren Kompass verleiht. Einen Kompass, der in allen stürmischen Zeiten und Dunkelheiten Orientierung gibt und die Lust am Leben und Glauben entfacht. Ein verlässlicher Kompass auf der Suche nach dem letzten Sinn!
Geist der Freiheit
Ein Kompass gibt immer nur die Richtung an, laufen müssen die Jugendlichen selber. Die Firmung bestärkt uns im Christsein und in der Fähigkeit, einen eigenen Standpunkt in einer doch manchmal verwirrenden Welt zu finden. Aber Gott will keine willenlosen Automaten. Er lockt und fordert heraus, nötigt und zwingt aber niemanden. Sein Geist ist der Geist der Freiheit. Die Freiheit, die Gott uns schenkt, befähigt uns, aufrecht durch das Leben zu gehen, unangepasst und kreativ zu sein, fragend und suchend.
Verantwortung übernehmen
Es geht für die jungen Menschen um nichts Geringeres, als sich einzuüben in die Kunst der Lebensführung, die eigenen Begabungen und Fähigkeiten auszuloten und Verantwortung für sich, die anderen, die Welt und den Glauben zu entdecken und zu übernehmen. Das ist weit mehr als bloße Selbstverwirklichung. Es ist ein Unterwegs-Sein im Glauben und Leben, ausgestattet mit dem Geist der Wahrheit und Güte.
Die Welt verändern
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, hat Jesus im Johannesevangelium (Joh 14, 6) gesagt. Wer sich auf diesen Weg einlässt, der wird auch dazu beitragen, die Welt menschlicher, wahrhaftiger und wohnlicher zu machen.
Autor Matthias Micheel
Matthias Micheel ist Leiter der Diaspora-Kinder- und Jugendhilfe im Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken.
Der Text wurde bereitgestellt vom Pfarrbriefservice