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Bei Gott ist es nie zu spät
Unser Alltag ist geprägt von Terminen, Fristen und dem Gefühl, dass die Zeit immer schneller vergeht. Manchmal denken wir: „Jetzt bin ich schon zu alt.“ – „Wenn ich nur früher angefangen hätte.“ – „Für eine Veränderung ist es jetzt zu spät.“ Oder: „Ich habe schon zu viele Chancen verpasst.“
Solche Gedanken können auch unsere Beziehung zu Gott prägen. Vielleicht meinen wir, wir seien zu weit entfernt, hätten zu viele Fehler gemacht oder könnten Gott nach all den Jahren nicht mehr neu begegnen.
Doch das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg erzählt uns von einem Gott, der immer wieder hinausgeht und Menschen ruft – am frühen Morgen, am Mittag und sogar noch am späten Nachmittag. Er gibt niemanden auf und wird nicht müde, uns einzuladen.