Die Gemeinde Herz Jesu wurde 1892 für die vielen, aus katholischen Landstrichen zugewanderten Gläubigen im Berliner Norden gegründet. Mit dem Bau der Herz Jesu Kirche in den Jahren 1897 und 1898 auf dem Gelände eines ehemaligen Ausflugslokals gab es dann auch eine Heimat für die Katholiken in dem damaligen Arbeiterkiez. Gleichzeitig wurde auf dem Gelände zwischen Fehrbelliner Straße und Schönhauser Allee Pfarrhaus, Mädchengymnasium Theresienschule und ein Hospiz für alleinstehende Frauen errichtet.
Der Innenraum der St.-Bonifatius-Kirche mit Blick von der Empore in Richtung Altar.

Die Kirche St. Bonifatius wurde Anfang des 20. Jh.s im neugotischen Stil erbaut. Zentral und gut sichtbar an der Kreuzung Yorckstraße/Mehringdamm gelegen, zieht sie täglich viele Besucher an. Wenn am Pfingstsonntag der „Karneval der Kulturen“ die Yorckstraße entlang tobt, öffnet St. Bonifatius die Kirchentüren und bietet das an, was nur die Kirchen bieten können: den Kirchenraum selbst. Die Größe und die Stille der Kirche lässt durchatmen.