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Fasching in Reimen und Blick auf Aschermittwoch

Fasching in Reimen und Blick auf Aschermittwoch

Fasching in Reimen und Blick auf Aschermittwoch

# Highlight

Fasching in Reimen und Blick auf Aschermittwoch

"Der Pfarrsaal wurde zu Olympia und auch die alten Griechen waren da!"

Wir haben uns lange drauf gefreut,
in St. Bonifatius war es endlich soweit:
Der Pfarrsaal wurde zu Olympia
und auch die alten Griechen waren da!

Am Valentinstag kamen mit Liebe daher,
der große Zeus und sein göttliches Heer!
Götterbote Hermes kam pünktlich herein,
das Publikum war begeistert, so soll es sein!

Die schöne Helena tanzte atemlos durch die Nacht,
Aphrodite schenkte uns Liebe, das ist ihre Macht,
Dionysos schwang sein tanzendes Bein,
er ist halt gut, der griechische Wein!

Auf die Götter folgten Medusa und ihr stechender Blick,
doch zu Stein wurde keiner, was für ein Glück!
Der Narrentanz konnte beginnen, welch ein Spaß,
wir erfreuten uns an Klängen und Wein im Glas!

Gefüllte Teller aus ihrer Ernte
schenkte uns Demeter, die’s von Rhea lernte.
Athene und Neptun tanzten froh
und Herakles, der Löwentöter, sowieso!

Nun hatten alle bei Speis, Trank und Tanz
und freudigem Reigen in Gaias Glanz
und Gesang zu den Liedern, dass es weithin schall
eine wunderschöne Zeit beim Karneval!

Mone Jendreyko und Anne-Katrin Pfeiffer

"Es ist Mittagszeit am Aschermittwoch..."

„Asche to go“ – was soll das sein? 

Sie sehen es auf dem Foto: Wir stehen vor den offenen Türen von St. Bonifatius. Es ist Mittagszeit am Aschermittwoch. Wir sind mit der gesegneten Asche, die als Kreuz auf der Stirn den Einstieg in die Fastenzeit markiert, auf den Bürgersteig getreten und geben den Menschen Gelegenheit, ein Aschenkreuz zu empfangen. Uns begegnet neugieriges Hinschauen, überraschte Blicke, wohlwollende Stimmen: „Was für eine gute Idee!“ Ja, wir haben doch so wertvolle Zeichen; die tragen wir auch gerne hinaus!

Der Pfarrer hatte unser Vorhaben vermeldet, vielleicht wurde es aber auch auf der Website gelesen. Prompt stehen pünktlich um 12.00 Uhr Menschen am Portal und erwarten uns: In den Gottesdienst am Abend wird es zeitlich nicht reichen, aber jetzt passt es wunderbar. Die einen empfangen es lieber geschützt in der Kirche, andere kommen einfach gelaufen, „sammeln“ es an unserem Stehtisch ein und verschwinden wieder im Alltagstrubel. Jung und alt, gemeindenah- und fern, Menschen unterschiedlichster Couleur begegnen uns in dieser kleinen Stunde. Viele halten inne. Vielleicht ist ja tatsächlich eine Verbindung entstanden zwischen dem heutigen Tag und seiner tieferen Bedeutung als Auftakt in eine besonders zu gestaltende Zeit.

Paula von Loë und Michaela Lapawczyk

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